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Papiermuseum

Strange Papers – Die seltensten handgeschöpften Papiere der Welt

Mal dick und weich, mal stark strukturiert, dann wieder transparent, hauchzart oder seidig schön – so unterschiedlich charakterisiert die gewählte Pflanzenart und deren chemischer Aufschluss Haptik, Optik und Akustik der seltsamen Papiere, die das Papiermuseum Düren vom 6. November 2020 bis 20. Juni 2021 in einer Wechselausstellung präsentiert.

 

Die sichtbaren Faserstrukturen und die Farbgebung der Künstlerpapiere zollen der jeweiligen Pflanze Tribut, deren Rohstoffe für den Papierherstellungsprozess genutzt wurden. Zu den Ausgangsmaterialien der „Strange Papers“ gehören unter anderem Blätter und Bast von Bananengewächsen, Moos, japanischem grünen Tee, Bengalischer Feige, Ramie, Sisal, Pfahlrohr, Seetang und der Brasilianische Pfefferbaum. Die Naturmaterialien verleihen dem Papier eine künstlerische Ausdrucksstärke, die traditionell eher Schrift und Buch zugeordnet wird. Das Schöpfen des Papiers ist in diesem Sinn als wirklich schöpferischer Prozess zu verstehen. Als Teil unserer natürlichen Lebensumwelt regen die Naturfasern gleichzeitig zum ökologischen Nachdenken an.

Natur & Technik

Event details

  • Papiermuseum
  • 01.12.2020
  • 10:00 bis 17:00

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