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In seinem Projekt „Revier“ fotografiert Matthias Jung seit einigen Jahren den Landstrich, der sich zwischen den beiden größten Tagebauen im rheinischen Braunkohlerevier westlich von Köln befindet. Seit Jahrzehnten werden hier Orte und Städte demontiert und deren Bewohner umgesiedelt. Mehr als 40.000 Menschen haben hier seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ihre Heimat verloren. Seit Jahren kehrt der Fotograf an die gleichen Orte zurück, um immer wieder Neues zu entdecken. Ziel ist aber nie die reine Dokumentation. Entstanden ist vielmehr eine Langzeitdokumentation über die Themen Verlust und Heimat.

Kunst

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  • Begas Haus
  • 22.11.2020
  • 14:00 bis 17:00

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Das Museum BEGAS HAUS ist vom 16. August bis zum 20. September 2020 Teil der dezentralen Ausstellung „Aus alter Wurzel neue Kraft“ des international bekannten Künstlers Tim Berresheim, der in Wassenberg und Heinsberg aufgewachsen ist. Dadurch ergibt sich eine besondere Symbiose zwischen Berresheims Kunst und den Ausstellungsorten, unter anderem neben dem BEGAS HAUS in Heinsberg noch das Kreisgymnasium, die Villa Glanzstoff und die ehemalige Produktionshalle der Glanzstoff AG in Oberbruch sowie die Gemeinschaftsgrundschule am Burgberg und der Bergfried in Wassenberg – passend zum 600. Geburtstag.

Kunst

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  • Begas Haus
  • 23.08.2020
  • 14:00 bis 17:00

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Der Maler Martin Lersch initiiert in der Ausstellung „Familientreffen“ ein imaginäres Zusammenkommen der Werke der kunstschaffenden Mitglieder der BEGAS-Familie, entstanden in den Jahren von nahezu zwei Jahrhunderten. Martin Lersch erlebte zeichnend mit Tusche das Heinsberger BEGAS HAUS und vervollständigter später in seiner Gocher Malstube mit Ölfarben die 66 x 33 Zentimeter messenden Skizzen. 66 Malereien inszenierte Martin Lersch in 19 mehrteiligen „Tafelbildern“ zu einer Art romantischem Treffen von Familien – die Begas-Familien treffen auf Malereifamilien und auf Stilfamilien. Auf diese Weise betreibt er Familienforschung mit Feder, Tusche, Pinsel, Ölfarben und Papier und schafft ein innovatives Familienbild, welches wohl kaum in einem klassischen Familienalbum zu entdecken sein wird.

Martin Lersch, Zeichner und Maler, studierte von 1971 bis 1973 Design an der Fachhochschule Niederrhein Krefeld und im Anschluss bis 1976 Illustration an der Folkwangschule Essen. Er erhielt mehrere Stipendien, u.a. 1980 vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, 1986 Kreativitätsstipendium des Regionalrates Pays de la Loire, 2006 Turm-Stipendium Geldern, und führt seit langem Kunst- und Musikprojekte in Bibliotheken, Museen, Gefängnissen sowie mit Schulklassen durch. Martin Lersch lebt in Goch.

Kunst

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  • Begas Haus
  • 12.07.2020
  • 14:00 bis 17:00

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