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Helen Anna Flanagan zeigt als Gewinnerin des ersten IKOB Internationalen Preises für Feministische Kunst ihre erste museale Einzelausstellung im IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst. Kern ihres aktuellen künstlerischen Schaffens bildet eine dreiteilige Serie an Filmen, in denen sie Personen an sorgsam ausgewählten Orten zusammenkommen lässt. So tragen zum Beispiel verschiedene Charaktere ihr Verhältnis zu Kreisläufen und Zyklen, denen sie sich bewusst oder unterbewusst ausliefern in einem Waschsalon aus. Themen wie Verdauung, Menstruation, Mondläufe, wiederkehrende Handlungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Für die Ausstellung im IKOB hat die Künstlerin sich einen Parcours überlegt, bestehend aus skulpturalen Eingriffen im Ausstellungsraum, der die Videoarbeiten kontextualisiert und ergänzt.

Kunst

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  • IKOB
  • 11.05.2021
  • 13:00 bis 18:00

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Im Jahr 2018 in Kassel zur Documenta-Zeit sahen die Kunstenthusiastinnen und Enthusiasten aus der ganzen Welt ein verwirrendes Schauspiel. Aus dem Zwehrenturm des Friedericianums stieg konstant weißer Rauch auf. Was wie ein Brand aussah, war tatsächlich eine Installation des Künstlers Daniel Knorr. Kurz zuvor hatte er im Athener Teil der Documenta sich noch als eine Art Archäologe des Alltags betätigt und mit einer monumentalen Schrottpresse Fundstücke und Abfall, den er auf den Athener Straßen aufgelesen hatte, zu Katalogen pressen lassen, die die Besucherinnen und Besucher der Documenta als Unikate kaufen konnten. Knorr gilt als Meister der Bedeutungsverschiebungen und als Künstler der Partizipation. Betrachterinnen und Betrachtern seiner Kunst fällt es selten leicht sich unbeteiligt zu fühlen. Oft ermächtigt er sie sogar zur aktiven Teilhabe und jeder besorgte Anrufer und jede besorgte Anruferin bei der Kasseler Feuerwehr wurde zum Teil des Kunstwerkes, das als vergängliches Ereignis, hauptsächlich in den Erzählungen weiterlebt.

In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Tübingen zeigt das IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst, die erste Einzelausstellung Knorr’s in Belgien.

Außerdem in diesem Museum
Kunst

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  • IKOB
  • 14.04.2021
  • 13:00 bis 18:00

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2019 ruft das IKOB – Museum für zeitgenössische Kunst in Eupen zum ersten Mal in seiner 26-jährigen Geschichte den IKOB – Kunstpreis ausdrücklich als Preis für feministische Kunst aus. Eingeladen sind Künstler*innen, deren Arbeit einen Beitrag zu der Verbreitung feministischer Ideen und Ideale leisten. Teilnahmeberechtigt sind Kunstschaffende aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland sowie explizit auch aus Ostbelgien, die bis zum 1. September 2019 ein digitales Portfolio einreichen. Die Ausstellung zeigt die drei Preisträger*innen mit deren eigens für diese Ausstellung realisierten Projektvorschlägen.

Kunst

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  • IKOB
  • 23.10.2019
  • 13:00 bis 18:00

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4/10 – Eine kritische Bestandsaufnahme der IKOB Sammlung

2019 ist in Sachen Gleichstellung von Künstler*innen in einigen Kunst- und Kulturinstitutionen offensichtlich ein Jahr des Umdenkens. So zeigt die Tate Modern in London seit April für zwölf Monate ausschließlich Künstlerinnen aus der eigenen Sammlung. Durch den Fokus auf die prozentual viel seltener ausgestellten Kunstwerke von Frauen sollen diese stärker repräsentiert und ihr Beitrag zur Kunstgeschichte angemessen gewürdigt werden. Da ein Umdenken nur dort stattfinden kann, wo man sich dieser Differenzierung bewusst wird, ist die Ausstellung „4/10 – Eine kritische Bestandsaufnahme der IKOB Sammlung“ der Anfang den Künstlerinnen aus unserer Sammlung inhaltlich gerecht zu werden und ihren Beitrag an der Einzigartigkeit in der (Ost-)belgischen Kunstwelt durch ihre Sichtbarmachung zu fördern. Daher heißt es aktuell: Männer ins Depot, Frauen ins Museum. Die Ausstellung versteht sich als eine Einladung zur Kommunikation. In erster Linie zwischen dem IKOB und den in seiner Sammlung vertretenen Künstlerinnen. Aber auch zwischen Besucher*innen, die viele der Kunstwerke noch nie oder seit längerer Zeit nicht gesehen haben.  

Außerdem in diesem Museum
23.10.19 – 19.01.20
Kunst

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  • IKOB
  • 21.08.2019
  • 13:00 bis 18:00

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