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20. September bis 13. Dezember 2020

Vernissage: Sonntag, 20. September 2020, 12 Uhr

 

Die Ausstellung „Das bin ich! Sicher? — That’s me! Sure?“ widmet sich dem Rollenspiel mit Identitäten. Was macht die Identität eines Menschen aus? Welche Rolle spielen hierbei das Geschlecht, die Religion oder die soziale Stellung in der Gesellschaft? Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Fragen nach der eigenen Identität; sie zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler in ihren Arbeiten die Grenzen des Annehmbaren ausloten, neue soziale Rollen erproben und gesellschaftliche Tabus überschreiten. Während einige Fotokünstlerinnen und Fotokünstler sich mit Posen des Fremden selbst inszenieren, nutzen andere ihren Körper als Medium für multiple Identitäten. Die Ausstellung umfasst ca. 130 Arbeiten von Claude Cahun, Philippe Halsman, Jürgen Klauke, Martin Liebscher und Inge Morath. Die hier präsentierten Arbeiten fügen sich zu einer Foto-Galerie, die die Versuche der Kunstfotografen zur Selbst- oder Neufindung eindringlich und beeindruckend dokumentiert.

Kunst

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  • KuK
  • 30.09.2020
  • 12:00 bis 17:00

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21. Juni bis 13. September 2020

Vernissage: Sonntag, 21. Juni 2020, 12 Uhr

Die Farbfotografien des französischen Fotografen Jacques-Henri Lartigue (1894–1986) sind der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt, obwohl sie fast ein Drittel seines bei der Médiathèque de l‘Architecture et du Patrimoine bei Paris aufbewahrten Œuvres, bestehend aus 120.000 Negativen, ausmachen. Lartigue kommt unverkennbar von der Malerei: „Ich war schon immer Maler. Folglich sehe ich alles mit meinen Maleraugen. Für mich sind Leben und Farbe untrennbar…“, so der Künstler selbst.

Die Ausstellung trägt den Titel „Das Leben ist bunt“ und umfasst rund 140 Farbfotografien, die in ihrer Gesamtheit als Hommage an die Leichtigkeit des Lebens verstanden werden können. Ob farbenfrohe Blütenwiesen, eine mondäne Feier mit Picasso an der Côte d’Azur, ob schneebedeckte Bäume in einem Pariser Park oder ein Picknick am Meer in der Bretagne – stets überträgt sich die Leichtigkeit des Seins auf den Betrachter.

Außerdem in diesem Museum
Kunst

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  • KuK
  • 13.07.2020
  • 12:00 bis 17:00

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29. März bis 14. Juni 2020

Vernissage: Sonntag, 29. März 2020, 12 Uhr

 

Robert Lebeck (1929–2014) war einer der bedeutendsten deutschen Fotojournalisten der Nachkriegszeit. Seine Fotografien von Romy Schneider, Josef Beuys, Herbert von Karajan und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind unvergessen. Über 30 Jahre lang reiste er als Fotoreporter für das Magazin „Stern“ um die Welt. Dem zugewandten und charismatischen Fotografen fiel es leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht, egal an welchem Ort der Welt. Vor seiner Kamera waren sie alle gleich, auch in der Unbefangenheit, mit der sie sich für den Fotografen öffneten: Elvis Presley, Woody Allen oder der unbekannte Mann auf der Straße.

Die Ausstellung umfasst ca. 130 Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die zwischen den späten 1950er und 90er Jahren entstanden sind. Neben Porträts werden Reisereportagen z. B. aus dem „verbotenen Land“ Russland, aus Japan, den USA und Europa zu sehen sein. Dank der wertvollen Unterstützung von Cordula Lebeck, der Ehefrau und engsten Mitarbeiterin des Fotografen, hat das KuK nun eine breitgefächerte Auswahl aus zum Teil unveröffentlichtem Material zusammengestellt.

Kunst

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  • KuK
  • 09.03.2020
  • 12:00 bis 17:00

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16. Februar bis 22. März 2020
Vernissage: Sonntag, 16. Februar 2020, 12 Uhr

Lotte Jacobi wurde als Repräsentantin der „Neuen Fotografie“ bereits in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt. Berühmt machten sie ihre Persönlichkeitsbildnisse u. a. von Lotte Lenya, Albert Einstein oder Käthe Kollwitz. Ruth stand Zeit ihres Lebens im Schatten ihrer berühmten Schwester Lotte. Das Œuvre von Ruth ist bis heute weitgehend unbekannt geblieben.

Die Ausstellung vereint zum ersten Mal weltweit das fotografische Werk – bestehend aus Porträts, Stillleben, Reportagen, Lichtbildern und Experimentalaufnahmen – der beiden Schwestern. Neben den Schwarz-Weiß-Aufnahmen werden im Rahmen der Ausstellung zahlreiche Briefe, persönliche Dokumente und Fotos der Familie Jacobi aus der Zeit in Westpreußen, Berlin und den USA gezeigt. Somit entsteht ein persönliches Bild einer der ältesten Fotografenfamilien im Ostdeutschland der Vorkriegszeit, das auch die nicht konkurrenzfreie Geschwisterbeziehung thematisiert.

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  • KuK
  • 16.02.2020
  • 12:00 bis 17:00

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Rurflucht zwischen Bürgerhäusern, Haller und Burgteile waren im Herbst 1971 nicht zu sehen. 6000 Quadratmeter Polypropylengewebe und 3107 Meter Leine versperrten den Menschen den Blick auf diese Wahrzeichen von Monschau. Kein Geringerer als Christo, heute als der Wrap-Art-Star weltweit gefeiert, hatte die Verhüllungen auf Einladung des Kunstkreises Monschau skizziert, konzipiert, geplant. Die Kunstaktion teilte Monschau: Von Verschandelung der Stadt war sogar die Rede, auch davon, „so etwas“ sei gar keine Kunst. Andererseits fühlten zahlreiche junge Menschen sich von Christo inspiriert, experimentierten enthusiastisch mit dessen Ausdrucksformen. Die verhüllten Wahrzeichen entzückten, verwirrten, empörten die Menschen vom 16. September (Beginn Aufbau) bis zum 24. Oktober 1971.

„Wenn dat Kunst ist, bin ich jeck! Christo verhüllt Monschau 1971“ nimmt Materialien aus der Sammlung von Kaspar Vallot, seinerzeit Mitinitiator des Christo-Projekts und im Vorstand des Kunstkreises, als Ausgangspunkt und schlägt eine Brücke bis in die Gegenwart. Der Kuratorin und KuK-Leiterin Nina Mika-Helfmeier ist besonders wichtig, die kontroversen Reaktionen von damals wertneutral und durchaus auch mal mit Humor zu betrachten. Auf einer Art Parcours auf der gesamten zweiten Etage des KuK ergründen Besucher anhand von Exponaten, Informationstafeln, einer Hörstation, zwei je etwa zehnminütigen Filmen, einem begehbaren Vergangenheits-Wohnzimmer und plastisch dargestellten Anekdoten das Thema spielerisch-entdeckend.

Kunst

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  • KuK
  • 14.02.2020
  • 0:00 bis 0:00

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Der Fall der Berliner Mauer, die Deutschland von 1961 bis 1989 zweiteilte, jährt sich zum 30. Mal. Das nimmt Dr. Nina Mika-Helfmeier als Kuratorin zum Anlass, exklusiv für das KuK eine Ausstellung zu konzipieren. Mit Hilfe und mit Materialien der langjährigen FAZ-Fotografin Barbara Klemm sowie mit den in Berlin ansässigen Kulturinstitutionen OSTKREUZ-Agentur, Willy-Brandt-Haus und gallery argus fotokunst als Partnern stellt sie rund 130 Fotografien so zusammen, wie sie nirgendwo anders zu sehen sein werden und setzt damit die DDR-Ausstellung von 2018 fort.

Arbeiten von Ute und Werner Mahler beschäftigen sich zum Beispiel damit, wie die Landschaft mit dem Bollwerk aussah. Den Aufnahmen von damals stellt das Fotografenpaar neuere von denselben Orten gegenüber. Alltagsszenen aus Berlin sind hingegen auf vielen Arbeiten von Arno Fischer zu sehen, während Harald Hauswald sich Gruppen und Neigungsgemeinschaften am Rande der Gesellschaft zuwendet. Arbeitsalltag (auch) von Frauen zu DDR-Zeiten und in den Jahren rund um den Mauerfall stellt Barbara Köppe dar, während Barbara Klemm mit gutem Grund als „Foto-Chronistin der Einheit“ gilt und den Abschied von der DDR hautnah begleitete.

Kunst

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  • KuK
  • 29.09.2019
  • 11:00 bis 17:00

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