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Das LHM (Leopold-Hoesch-Museum) zeigt anlässlich des achtzigsten Geburtstags des 1941 in Langerwehe geborenen und dort lebenden und arbeitenden Künstlers Walter Dohmen eine Ausstellung mit Malerei seit den 1980er Jahren. International bekannt wurde Walter Dohmen durch seine intensive Auseinandersetzung und seinen experimentellen Umgang mit den grafischen Künsten. Deren Techniken und Eigenschaften vermittelt er immer wieder auch als Lehrer und unermüdlicher Botschafter ihrer bildnerischen Qualitäten.­

Außerdem in diesem Museum
29. August bis 21. November 2021
Kunst

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  • Leopold-Hoesch-Museum
  • 26.09.2021
  • 10:00 bis 17:00

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Die Ausstellung „Album – Portraits 1989 – 2021“ ist eine umfassende Werkschau des Kölner Künstlers Albrecht Fuchs. Seine konzeptuelle Arbeit ist dem fotografischen Portrait gewidmet. Er dokumentiert die zeitgenössische Kunstszene seit Ende der 1980er Jahre, indem er Kolleg*innen in ihrem persönlichen Umfeld zeigt. Die Portraitierten selber gehören unterschiedlichen Künstler*innengenerationen an. Von einzelnen Persönlichkeiten sind über die Jahre verschiedene Bilder entstanden. Neben den Künstlerkolleg*innen sind es vereinzelt auch Galeristen, Sammlerpaare und Museumsleute, Filmschaffende und Politiker, die Alb-recht Fuchs abbildet. Dabei entstehen prägnante, über die Wahrnehmung des fotografischen Portraits vermittelte Bilder der jeweiligen Persönlichkeit, die sich durch Intensität und Konzentration auszeichnen. Zugleich wahren sie eine Distanz, die Raum für die jeweilige Individualität des Gegenübers lässt. In der Rückschau auf ein mittlerweile mehr als dreißigjähriges fotografisches Schaffen, das auch Buchprojekte und Magazinarbeiten umfasst, eröffnet sich ein Panorama der westlichen Gegenwartskunst, wie sie sich von Köln aus entwickelt und später in Berlin ein neues Zentrum findet. Die enge Verbindung und der künstlerische Austausch des Rheinlands mit der nordamerikanischen Ost- und Westküste werden dabei ebenso deutlich wie die Internationalität der Kunstorte Köln und Berlin, die bis heute prägend für deren Selbstverständnis und ihre Wahrnehmung ist.

Außerdem in diesem Museum
26.09.2021 - 09.01.2022
Kunst

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  • Leopold-Hoesch-Museum
  • 18.09.2021
  • 10:00 bis 17:00

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Das Leopold-Hoesch-Museum zeigt die Ausstellungen der Günther-Peill-Stiftung mit der Preisträgerin Alice Creischer und den Stipendiat*innen Kasia Fudakowski und Pakui Hardware.

 

2018 wurden die Künstlerin Kasia Fudakowski und das Künstlerduo Pakui Hardware aus einer Reihe vielversprechender Positionen für die zweijährigen Förderstipendien der Günther-Peill-Stiftung über je insgesamt 18.000 € gewählt. Der mit 20.000 € dotierte Preis der Günther-Peill-Stiftung ging an die Künstlerin Alice Creischer.

 

Alice Creischers (*1960 in Gerolstein) künstlerische Praxis ist geprägt durch die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Kapitalismus, dessen weltweiten Auswirkungen auf soziale und ökologische Lebensbedingungen und den damit verbundenen soziologischen und ästhetischen Diskursen.

 

Ein vielgestaltiger Paravent durchzieht den Ausstellungsraum. Kasia Fudakowskis (*1985 in London) Langzeitskulptur „Continuouslessness“ vereint unterschiedlichste Elemente zu einer Parade kontrastieren-der Materialien, Formen und Farben.

 

Wie verändert sich das Verhältnis zu Körper und Technik, wenn Assistenzsysteme zu Dialogpartnern werden und „virtuelle Fürsorge“ menschliche Kontakte ersetzt? Fragestellungen wie diese bilden die Basis der künstlerischen Arbeit von Pakui Hardware (Ugnius Gelguda *1977 und Neringa Cerniauskaite *1984 in Litauen), in deren Zentrum der Körper als veränderliche, optimierbare Schnittstelle zahlreicher Einflüsse steht.

Außerdem in diesem Museum
Kunst

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  • Leopold-Hoesch-Museum
  • 18.05.2021
  • 12:00 bis 14:00

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Frieden ist ein zentraler Begriff der westlichen Zivilisation. In der Antike wurde er als ein Ideal angesehen, bevor er historisch und philosophisch eine moralische Kategorie wurde, an die sich theologische oder psychologische Interpretationen anschlossen. Der Friede gilt zurecht als hohes Gut und als erstrebenswertes Ziel, soweit er nicht besteht. Auch die Künstlerin Alex Müller, die aus Düren stammt und nach ihrer künstlerischen Ausbildung an der HBK Braunschweig heute in Berlin lebt und arbeitet, formuliert den Titel ihres aktuellen Werkzyklus‘ als einen Prozess, an dessen Ende der Moment der Ruhe und des Ausgleichs der Kräfte steht.

Außerdem in diesem Museum
Kunst

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  • Leopold-Hoesch-Museum
  • 13.04.2021
  • 12:00 bis 14:00

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Jeden Tag werden Milliarden Emojis über digitale Endgeräte versendet. Seit ihrer plattformübergreifenden Standardisierung 2009 entwickelten sich Emojis innerhalb weniger Jahre zu einem Phänomen digitaler Massenkommunikation. Sie haben den alltäglichen Umgang mit Piktogrammen, also Informationen, die über ein System von Bildern vermittelt werden, nachhaltig verändert. Die heute weit über 3000 standardisierten Emojis sind in den sozialen Netzwerken ständig präsent. Sie spiegeln die Sehnsucht nach einzigartigen Gefühlsäußerungen in einer hoch funktionalen, globalisierten Welt. Die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ geht der Frage nach, mit welchen Überlegungen, Zielsetzungen und Hoffnungen die Entwicklung moderner Bildzeichensprachen einschließlich der Emojis verbunden ist. Auf welche Probleme ihrer Zeit reagieren sie jeweils? Erweitern sie unsere Ausdrucksmöglichkeiten oder schränken sie diese durch die Festlegung von Stereotypen ein?  

Kunst

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  • Leopold-Hoesch-Museum
  • 24.02.2021
  • 12:00 bis 14:00

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Eröffnung:

Sonntag, 08. März 2020, 12 Uhr in Anwesenheit des Künstlers

13 Uhr Performance „Songs to dance to“, Ina Hagenau, Jazz- und Popsängerin, Düren

 

Mit gefundenen wie mit eigenen Fotografien, mit Texten, Videosequenzen, skulpturalen Setzungen und Installationen sowie mit Performances schafft der Künstler Jimmy Robert (*1975, lebt und arbeitet in Berlin) mentale wie körperliche Bezugsräume für die Auseinandersetzung mit Fragen kultureller und gesellschaftlicher Identität. Oft nutzt er dabei Ausgangsmaterialien wie Stoff, Holz oder Papier, die er manuell bearbeitet, die er collagiert, schichtet, faltet, perforiert. Durch die Betonung der spezifischen Materialeigenschaften lässt er diesen Elementen wesenhafte Bedeutung zukommen, sie werden zu Partnern des performativen Prozesses und heben die Unterscheidung zwischen Objekt und Körper, Bild und Raum auf. Dabei werden gesellschaftlich definierte und kulturell wie körperlich wirksame Grenzen, die über die Zuordnung zu Herkunft, Geschlecht oder Klasse erfolgen, thematisiert und erfahrbar gemacht, ihr Anspruch zugleich in Frage gestellt und als Konstruktion erkennbar.

Jimmy Robert stammt aus Guadeloupe (F), ist in Paris aufgewachsen, in London ausgebildet worden und hat an unterschiedlichen Orten in Europa gelebt und gearbeitet. Er kennt die Wirksamkeit gesellschaftlicher Bezugssysteme, die immer auch Instrumente von Unterscheidung und Abgrenzung, von Hierarchien und Herrschaft sind, und nimmt ihre kulturelle Aktivierung aus verschiedenen Perspektiven wahr.

Für das Ausstellungsformat „Apropos Papier:“, das die Relevanz des Werkstoffs Papier für die Gegenwartskunst untersucht, schafft Jimmy Robert eine raumbezogene Installation im Leopold-Hoesch-Museum. Diese basiert auf selbst verfassten und adaptierten Texten, die in Zusammenhang mit in der Vergangenheit und an anderen Orten bereits erfolgten Performances stehen. Ihr Charakter ist assoziativ und ihre Inhalte können als Reflexionen zu Körper, Geste, Rolle, Ort und Funktion gelesen werden. Die Texte sind als skulpturale Elemente unterschiedlichen Grades in der Ausstellung gegenwärtig. Sie bilden monumental oder kleinformatig dimensionierte Wandschriften, erscheinen als Druckwerke auf großen Papierbahnen oder werden als negative Form ihrem Trägermaterial eingeschrieben. Die Gesamtheit dieser für das künstlerische Denken von Jimmy Robert wesentlichen Texte erscheint in Form eines Künstlerbuches, das sie mit Fotografien vergangener Ereignisse in Beziehung setzt und ebenfalls ein Exponat der Ausstellung ist. Dabei korrespondiert die schriftsprachliche Ebene mit neuen, skulptural aufbereiteten Fotografien des Künstlers als Tänzer. Die tänzerischen Positionen, die Jimmy Robert auf ihnen einnimmt, sind repräsentativ für das Thema des Verhältnisses von Körper und Raum. Gleichzeitig verleiht der Umgang mit diesen großformatigen Fotoabzügen ihnen objekthaften Charakter.

Außerdem in diesem Museum
Kunst

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  • Leopold-Hoesch-Museum
  • 09.07.2020
  • 12:00 bis 14:00

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