Skip to content

Reisen. Kaum ein anderes Thema spiegelt unsere gegenwärtige Situation zwischen Sehnsucht und Lockdown besser wider. Innerhalb geschlossener Grenzen und verschlossener Gesellschaften, wenn Selbstverständlichkeiten in Verbote kippen, wächst der Wunsch auf- und auszubrechen. Ein Umdenken ist erforderlich. Neue Wege zu finden, zu erproben und zu gehen – nicht nur auf Reisen – ist die Herausforderung unserer Zeit.

Außerdem in diesem Museum
27.08.2020 - 10.01.2021
Kunst

Event details

  • Ludwig Forum
  • 13.11.2020
  • 10:00 bis 17:00

Contact event manager

1 2 3 4

Die Ausstellung Matters of Mind (Die Tiefe der Dinge) zeigt mehrere Konvolute von Arbeiten, die Christoph Mueller über die letzten 15 Jahre als Zeichner und Illustrator gefertigt hat. Mueller, der sich gern dem Thema der Selbstanalyse und -reflexion widmet, zeigt in der getroffenen Auswahl an Originalzeichnungen sein Talent für humoristische Beobachtungen und detailliertes Weltenbauen.

Außerdem in diesem Museum
Kunst

Event details

  • Ludwig Forum
  • 30.09.2020
  • 10:00 bis 17:00

Contact event manager

1 2 3 4

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert. In zahlreichen dokumentarischen Arbeiten, die an der Schnittstelle zwischen Land Art, Performance Art und Concept Art zu verorten sind, wird Natur als ein zu erschließender Sehnsuchtsort thematisiert. Hierbei werden Motive aus der Romantik aufgegriffen, wie beim Aachener Künstlerduo Barbara und Michael Leisgen oder dem britischen Künstler Hamish Fulton, die vornehmlich die abgeschiedene Landschaft als Seelenlandschaft thematisieren. Als Gegenpol zur figurativen Kunst, die schwerpunktmäßig in der Ausstellung behandelt wird, beschäftigen sich abstrakte Arbeiten von Gerhard Richter, Lee Lozano, Klaus Rinke, Robert Morris und Ron Cooper mit natürlichen Phänomenen, die spielerisch und konkret mit wissenschaftlicher mathematischer Präzision Natur verhandeln, oder entfernte kosmische Welten, die in den Werken von Nancy Graves thematisiert werden.

Außerdem in diesem Museum
27.08.2020 - 10.01.2021
Kunst

Event details

  • Ludwig Forum
  • 10.07.2020
  • 10:00 bis 17:00

Contact event manager

1 2 3 4

Die Sammlung von Peter und Irene Ludwig ist eine der größten und bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Das Ludwig Forum Aachen beherbergt über 3.000 Werke dieser Sammlung, darunter viele Arbeiten, die in keiner Kunstgeschichte fehlen und somit zum Weltgedächtnis der Kunst des 20. Jahrhunderts gehören. Duane Hansons hyperrealistische Skulptur „Supermarket Lady“, Schlüsselwerke der Pop Art-Ikonen Andy Warhol und Roy Lichtenstein sowie der zentralen Wegbereiter Robert Rauschenberg und Jasper Johns bilden das Herzstück der Sammlung. Mit ihrer ersten Reise nach New York 1967 war das Interesse des Sammlerpaares an US-amerikanischer Kunst nicht mehr zu stoppen. Als Ausdruck eines Lebensgefühls ihrer Zeit waren die Ludwigs auf der Suche nach einem weltumspannenden Kunstbegriff, einer ganz eigenen Welt gegenüber der vorherrschenden Politik und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der gegenständlichen Malerei und Skulptur, welches die Ausstellung mit rund 30 Hauptwerken aus Pop Art und Hyperrealismus widerspiegelt.

Außerdem in diesem Museum
27.08.2020 - 10.01.2021
Kunst

Event details

  • Ludwig Forum
  • 30.09.2020
  • 10:00 bis 17:00

Contact event manager

1 2 3 4

Blumensprengung, das titelgebende Werk von Annette Wehrmann, steht assoziativ für die Aufbruchsstimmung der frühen 1970er-Jahre. Eine erstarkende Frauenbewegung inspirierte auch die Kunstwelt dieser Zeit. Künstlerinnen verkündeten das Ende der Bescheidenheit und reklamierten auf allen Feldern der Kunst denselben Respekt für sich, der Männern seit jeher zuteilwurde. Sie schufen Großskulpturen, inszenierten ihren nackten Körper in Videos und Performances und provozierten mit politisierenden Aktionen im öffentlichen Raum. Gleichzeitig ebneten feministische Kunsttheoretikerinnen den Weg für eine neue Wertschätzung künstlerischer Leistungen von Frauen.

In das Jahr 1970 fällt auch die Gründung der Neuen Galerie – Sammlung Ludwig. Mit dieser Vorgängerinstitution des Ludwig Forum für Internationale Kunst erhielt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst – die des Sammlerpaars Peter und Irene Ludwig – in Aachen einen festen Ort. Das Jubiläum des Hauses nehmen wir zum Anlass, unseren Sammlungsbestand einer Neubewertung zu unterziehen und erstmals anhand von rund hundert Werken den Fokus ausschließlich auf die Künstlerinnen zu richten.

Außerdem in diesem Museum
27.08.2020 - 10.01.2021
Kunst

Event details

  • Ludwig Forum
  • 23.08.2020
  • 10:00 bis 17:00

Contact event manager

1 2 3 4

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über Folding Hat, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Düsseldorfer Videogalerie des Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizt viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten, Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren.

Außerdem in diesem Museum
27.08.2020 - 10.01.2021
Kunst

Event details

  • Ludwig Forum
  • 22.07.2020
  • 10:00 bis 17:00

Contact event manager

1 2 3 4

Was macht einen Menschen im digitalen Zeitalter aus? Die Optimierung und Manipulation des Körpers durch technische und medizinische Eingriffe wirft Fragen auf nach der menschlichen Identität, denen Louisa Clement in ihrer künstlerischen Arbeit nachgeht. Ihre Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und Virtual-Reality-Arbeiten reflektieren unsere Alltagswirklichkeit auf verführerische und gleichzeitig abgründige Weise. Im Zentrum steht meist der Körper selbst – fragmentiert, anonymisiert und verfremdet wird dieser zum Sinnbild des „neuen Menschen“ in einer digitalisierten Lebenswelt. Clements Arbeiten bewegen sich im spannungsreichen Wechselspiel zwischen Virtualität und Realität, Absenz und Präsenz.

Louisa Clement (*1987 in Bonn) schloss 2015 ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin bei Andreas Gursky ab und kann bereits auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in renommierten Museen, Galerien und Ausstellungshäusern zurückblicken. Die vom Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit dem Ludwig Forum Aachen konzipierte Präsentation ist mit rund 130 Arbeiten ihre erste museale Überblicksausstellung.

Außerdem in diesem Museum

06.09.19 – 10.11.19
Kunst

Event details

  • Ludwig Forum
  • 27.09.2019
  • 10:00 bis 17:00

Contact event manager

1 2 3 4