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Das ehemalige Direktionsgebäude der Gesellschaft Vieille-Montagne für die Agentur Moresnet (1910) bleibt als eindrucksvoller Zeuge einer besonderen Geschichte. Schon im Mittelalter wurde Galmei am Altenberg in Kelmis abgebaut, um Messing herzustellen. Die AG Vieille-Montagne führt die Ortschaft für ihre Zinkproduktion in einer industriellen Dimension. Wegen seiner begehrten Bodenschätze wurde dieses kleine bestrittene Gebiet  sogar zu einem einzigartigen politischen und sozialen Experiment: Neutral-Moresnet.

Im Museum können Sie auf zwei Etagen mit Hilfe von Audioguides in die Vergangenheit reisen. Sie werden handelnde Figuren treffen, die diese Geschichte gestaltet  haben. Lassen Sie sich begeistern von einer internationalen Industrie-Saga und den Neutral-Moresneter Sonderheiten: ein „Niemandsland“ irgendwo zwischen Schmuggler-Nest, Bergbau-Zentrum und Esperanto-Utopie.

Neben diesem historischen Rundgang  entdecken Sie das Material Zink als Massengut des 19. Jahrhunderts, den Bergbau und eine faszinierende Mineralien-Welt.

Außerdem in diesem Museum
Natur & Technik

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  • Museum Vieille Montagne
  • 23.11.2020
  • 10:00 bis 17:00

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Der Künstler Steffen Ademmer (Köln) beschäftigt sich mit den außergewöhnlichen Begebenheiten eines Mikrostaates, der von 1816 bis 1919 existierte.

In dieser Zeit sorgte die unklare Gesetzeslage für einige Kuriositäten wie Grenzen, die mitten durch Häuser führten, die Erlaubnis, Schnaps zu brennen oder die Idee, Esperanto als Landessprache einzuführen. Eine Geschichte, die nie an Aktualität verlieren wird.

Zur Ausstellung in Kelmis zeigt Steffen Ademmer Assemblagen und Objekte zu den Themen Zink, Einwohner, Flagge und Grenzverlauf.

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  • Museum Vieille Montagne
  • 23.11.2020
  • 10:00 bis 17:00

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Erleben Sie Geschichte am authentischen Ort. Lassen Sie sich durch das Kuriosum Neutral-Moresnet begeistern. Von Altenberg bis Zink – interaktiv, spannend und für Groß und Klein.

Das ehemalige Direktionsgebäude der Gesellschaft Vieille-Montagne für die Agentur Moresnet (1910) bleibt als eindrucksvoller Zeuge einer besonderen Geschichte. Schon im Mittelalter wurde Galmei am Altenberg in Kelmis abgebaut, um Messing herzustellen. Die AG Vieille-Montagne führt die Ortschaft für ihre Zinkproduktion in eine industrielle Dimension. Wegen seiner begehrten Bodenschätze wurde dieses kleine umstrittene Gebiet sogar zu einem einzigartigen politischen und sozialen Experiment: Neutral-Moresnet.

Im Museum können Sie auf zwei Etagen mit Hilfe von Audioguides in die Vergangenheit reisen. Sie werden handelnde Figuren treffen, die diese Geschichte gestaltet haben. Lassen Sie sich begeistern von einer internationalen Industrie-Saga und den Neutral-Moresneter Sonderheiten: ein „Niemandsland“ irgendwo zwischen Schmuggler-Nest, Bergbau-Zentrum und Esperanto-Utopie.

Neben diesem historischen Rundgang entdecken Sie das Material Zink als Massengut des 19. Jahrhunderts, den Bergbau und eine faszinierende Mineralien-Welt.

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  • 23.11.2020
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August 1914. Neutral-Moresnet, ein kleines umstrittenes Gebiet, wird mit den benachbarten belgischen Grenzdörfern von der deutschen Armee besetzt. Die Ortschaften auf der anderen Seite der Lütticher Straße waren hingegen preußisch und wurden daher in den deutschen Kriegseinsatz eingebunden. 1919 wurde mit dem Friedensvertrag die Ostgrenze Belgiens neu gezogen. Die Ausstellung blickt auf die besondere Kriegserfahrung in dem einzigartigen Grenzgebiet von Kelmis zurück.

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  • 23.11.2020
  • 10:00 bis 17:00

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1843 wurde über Herbesthal die erste internationale Bahn-Linie geöffnet. Heute sind Aachen (D) und Welkenraedt (B) noch verbunden. Die Zink- und Blei-Industrie, die sich damals an der belgisch-preußischen Grenze entwickelte, schloss sich mit einer zweiten Verbindung an diesem wachsenden Bahnnetz an: die Linie 39 über Bleyberg (B). 1871 wurde die Linie 39 B, eine Sackgasse bis Altenberg (Neutral-Moresnet), eröffnet.

Als Büro für den Bahnchef vermietete die AG Vieille-Montagne ein kleines Gebäude an der Lütticher Straße. Es blieb bis 1952 Bahnhof Kelmis, als die Linie stillgelegt wurde. Heute präsentiert der Dorf- & Geschichtsverein Kelmis 1871 dort eine Ausstellung über dieses grenzüberschreitende Netzwerk und die Bahnhöfe in der Umgebung.

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