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Vom 05.07. – 31.12.2020 zeigen die Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur eine zusätzliche Sonderausstellung: „En Zöllechs ahle Muure“ kann im Rahmen der Dauerausstellung besucht werden – es wird kein gesondertes Ticket benötigt!

Larina Brüggen M.A. präsentiert im Vortragssaal anhand von Plänen und Modellen ein Konzept zur Stadterweiterung Zülpichs, das sie für ihre Masterarbeit im Fach Architektur entwickelt hat. Auf Grundlage der geschichtlichen Entwicklung der Stadt analysiert sie die aktuelle Situation und entwirft eine innovative Struktur zur Erweiterung mit neuen, autofreien Wohnquartieren mit eigener Bauordnung. Als Ergänzung stellt sie ein Mobilitätskonzept vor, das sowohl die Belebung der Innenstadt als auch die Steigerung des Tourismus vor Ort zum Ziel hat – gleichermaßen aber die Sicherheit von Fahrradfahrern und Fußgängern priorisiert.

Geschichte

Event details

  • Römertherme
  • 22.09.2020
  • 10:00 bis 17:00

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Schmucksteine – seit Jahrtausenden faszinieren sie die Menschen. Bereits zu Altbabylonischer Zeit, also vor 4.000 Jahren, wurden Edelsteine geschnitten. Aus den wertvollen Steinen wurden Szenen aus der Welt der Götter und Könige gearbeitet. Auch die Hethiter, Assyrer, Ägypter und Mykener beherrschten die Kunst des Steinschneidens. Im Laufe der Jahrhunderte erweiterte sich das Themenfeld und neben sakralen wurden auch profane Motive dargestellt. Im Römischen Reich war die Nachfrage nach Schmucksteinen ungebrochen groß. Vom Siegelring bis zu den, rein der Zierde des menschlichen Körpers dienenden, Schmucksteinen gab es alles. Auf diesen Edelsteinen wurden nicht nur die mannigfachsten Themen dargestellt, auch die Qualität der technischen Bearbeitung war sehr unterschiedlich. War das Budget zu gering für einen Edel- oder Halbedelstein, so erwarb man ein aus Glas gegossenes Objekt. Dieses imitierte unter Umständen die Farben und Formen von Edel- und Schmucksteinen so gut, dass der Unterschied für den Laien kaum zu erkennen war. Schmucksteine wurden im Römischen Reich jedoch auch zu Propagandazwecken genutzt. Es gibt große Prunkedelsteine, welche die Herrscherfamilien im Kreise von Gottheiten zeigen. Sie sollten den Machtanspruch des Herrscherhauses demonstrieren und festigen. Auch sollte der Zusammenhalt der Dynastie damit beschworen werden. Bis ins Detail ist heute noch nicht bekannt, mit welcher Technik diese großen und extrem seltenen und deshalb auch äußerst wertvollen Edelsteine bearbeitet worden sind.

Gerhard Schmidt aus Idar-Oberstein hat diese kostbare Gattung römischer Hofkunst an den weltweit verteilten Originalen untersucht und als professioneller Gemmenschneider die Fertigungstechnik experimentel erforscht. Neben originalen römischen Schmucksteinen aus dem privaten Bereich sind Nachschnitte der antiken Prunkkameen zu sehen – ein Überblick, der allein mit Originalen unmöglich wäre.

Außerdem in diesem Museum
Geschichte

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  • Römertherme
  • 10.07.2020
  • 10:00 bis 17:00

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Zu Beginn des 20. Jhd. ist die Entwicklung der Architektur des Bäderbaus facettenreich. Bereits seit der Mitte des 19. Jhd. werden Volksbäder mit Schwimmhallen gebaut, um den Schwimmsport auch unter den Bürger*innen zu verbreiten. Auch in Kurbädern gibt es Erweiterungen der Angebote in Form von ganzjährigen Nutzungsmöglichkeiten und Schwimmhallen. Die erblühenden Architekturrichtungen des Bauhauses und des Neuen Bauens zu Beginn des 20. Jhd. nehmen jedoch nur selten Einfluss auf Neu- und Anbauten in Volks-, Schwimm- und Kurbädern. Volksbäder mit Wanneneinrichtungen, Friseuren und vielem mehr werden um Schwimmhallen ergänzt oder direkt mit ihnen geplant. Im Bereich der Kurbäder gibt es ebenfalls einen steigenden Bedarf an Schwimmhallen, jedoch werden weiterhin andere Gebäude in den unterschiedlichsten Stilrichtungen errichtet.

Die Ausstellung und der Vortrag geben einen kleinen Überblick über Neubauten, die zwischen 1893 und 1934 als Schwimm- oder Volksbäder oder im Bereich der Kurbäder erbaut wurden.

Geschichte

Event details

  • Römertherme
  • 06.09.2019
  • 10:00 bis 18:00

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