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Das Stadtmuseum Düren eröffnet eine neue Ausstellung, in der es um die Geschichte des Gaststätten- und Brauereiwesens in Düren gehen wird. Ein Fokus liegt dabei auf der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis in die ausgehenden 1950er Jahre.

Die Dürener Gaststätten und Wirtshäuser beherbergen und bewirten seit Jahrhunderten die Gäste unserer Stadt. Doch sie schaffen nicht nur Reisenden ein (vorübergehendes) Heim und den Bewohnern Dürens gemütliche Treffpunkte, sondern sind ebenso für Vereine aller Art unentbehrliche Lokalitäten. Sie bieten einen Ort zum Austausch, und auch zur Zurschaustellung von Kuriositäten. In ihnen finden Konzerte und Theateraufführungen statt. Damals wie heute sind sie Ausdruck ihrer Zeit, Teil der Kultur ihrer Stadt und prägen insofern nicht nur die einheimische Bevölkerung, sondern gerade auch die auswärtigen Gäste, die in ihnen verkehren. Und wenn sie sprechen könnten, würden sie bestimmt die eine oder andere Anekdote erzählen…

Außerdem in diesem Museum
Geschichte

Event details

  • Stadtmuseum Düren
  • 22.11.2020
  • 11:00 bis 17:00

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Mit dem Projekt “Neue Horizonte. Dürener Migrantinnen erzählen” geht das Stadtmuseum Düren neue Wege. Zum ersten Mal wird ein Thema mit aktuellem Bezug vorgestellt. 22 Migrantinnen aus zahlreichen Ländern haben ihre Geschichte erzählt. Junge Dürenerinnen führten mehrere Interviews mit den Migrantinnen und erfuhren so mehr über ihre persönliche Geschichte. Dieses Persönliche bildet das zentrale Element der Ausstellung. Die Objekte sind alle persönliche Gegenstände der Teilnehmerinnen, die sie dem Stadtmuseum für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. Dazu gehören Kleidung, Bücher, Geschirr – aber auch Erde aus der Heimat.

Die Ausstellung ist thematisch gegliedert. Neben den Bereichen “Sehnsüchte”, “Sprache” und “Traditionen” wurden auch die Themen “Flucht”, “Hoffnungen” “Alltag” und “Kulturschocks” thematisiert. Was vermissen unsere Teilnehmerinnen aus der Heimat? Der Schnee spielt dabei für die einen eine große Rolle, für andere sind es die Altstadthäuser Italiens, die einen besonderen Charme besitzen. Das Begräbnis und die Frage nach einer doppelten Staatsbürgerschaft beschäftigt die Teilnehmerinnen ebenso wie Kulturschocks, die sie bei ihrer Ankunft in Deutschland und in Düren hatten.

Ein kurzes Video mit Begrüßungen in der jeweiligen Landessprache lädt ebenso zum Verweilen ein, wie kurze Audiotexte, die die Teilnehmerinnen selbst gesprochen haben. Dadurch wird zusätzlich der persönliche Charakter unterstrichen.

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  • 22.11.2020
  • 11:00 bis 17:00

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In dieser Ausstellung widmet sich das Stadtmuseum Düren der Zeit zwischen den Weltkriegen. Eine Zeit tiefgreifender und umfassender Veränderungen in allen Lebensbereichen. Neben den politischen Aspekten der Besatzungs- und Separatistenzeit sowie der Befreiungsfeier 1929 wird das tägliche Leben von der Freizeitgestaltung über die kulturellen Veränderungen bis zum Konsumverhalten ebenso thematisiert wie die Armut, die für viele Dürener bittere Realität war.

Auch das Stadtbild erfährt umfangreiche Veränderungen. So werden große Teile des Grüngürtels in den 1920er Jahren erbaut und sind in großen Teilen heute erhalten. Auch in zahlreichen anderen Ecken werden Neuheiten in Angriff genommen – die Dreigurtbrücke in Düren z.B. ist die erste weltweit.

Natürlich werden auch die wirtschaftlichen Entwicklungen von Notgeld über Hyperinflation bis zur Weltwirtschaftskrise mit ansprechenden Exponaten dargestellt. Welche Auswirkungen hatten sie auf Dürener Unternehmen? Aber auch, welche Neuheiten gab es in der Produktion z.B. bei Anker Teppich?

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  • 11:00 bis 17:00

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