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In der Sonderausstellung „Och, wat wor dat fröher schön … Das alte Düren im Modell“ wird die Vielzahl der von Josef Winthagen gebauten Modelle des alten Düren erstmals in einer Gesamtschau der Öffentlichkeit präsentiert.

„Für das alte Düren, so wie ich es als Kind kennengelernt habe, schlägt mein Herz“, sagt der Rölsdorfer Josef Winthagen (*1932). „Die junge Generation kann sich von der Pracht unserer historischen Altstadt gar kein Bild mehr machen. Wenn meine Generation weg ist, verschwinden die Erzähler aus jener Zeit“. Die Idee, das alte Düren im Modell nachzubauen, reifte 2008 in ihm. Der damals 76-Jährige machte sich an die Arbeit und begann in seiner heimischen Werkstatt mit Holz, Feinwerkzeug, Schräubchen, Leim und Farbe zu experimentieren. Als erstes Übungsobjekt baute er sein eigenes Wohnhaus nach – und fing Feuer für sein neues Hobby. Seitdem folgten rund 40 Modelle historischer Dürener Gebäude, die in der Regel die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg nicht überlebt haben.

https://stadtmuseumdueren.de/ausstellungen/articles/ausstellungen.html

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Geschichte

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  • Stadtmuseum Düren
  • 24.01.2022
  • 11:00 bis 17:00

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In der Ausstellung „In Düren zu Hause – Migrationsgeschichte(n) und kulturelle Vielfalt“ werden die umfangreichen und verblüffenden Ergebnisse des gleichnamigen zweijährigen Forschungsprojektes präsentiert. Ermöglicht wurde all dies durch die finanzielle Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Essen.

In Düren leben heute mehr als 140 verschiedene Nationen zusammen. Schon immer hat die Stadt an der Rur vom Zuzug neuer Bürgerinnen und Bürger aus dem In- und Ausland profitiert. Durch die Jahrhunderte bis heute haben diese Menschen, für die Düren ein neues Zuhause wurde, ihre Spuren hinterlassen und tun es noch. Düren wäre nicht Düren ohne sie. Dennoch sind die Themenfelder von historischer und aktueller Migration sowie kultureller Vielfalt noch niemals umfassend aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Dies möchte das Stadtmuseum Düren ändern und nicht nur zur Wissensvermehrung rund um das Thema Migration beitragen, sondern auch einen Ort der Begegnung schaffen, der eine Annäherung zwischen den verschiedenen Einwohnerinnen und Einwohnern Dürens ermöglicht.

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  • Stadtmuseum Düren
  • 24.01.2022
  • 11:00 bis 17:00

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Das Stadtmuseum Düren eröffnet eine neue Ausstellung, in der es um die Geschichte des Gaststätten- und Brauereiwesens in Düren gehen wird. Ein Fokus liegt dabei auf der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis in die ausgehenden 1950er Jahre.

Die Dürener Gaststätten und Wirtshäuser beherbergen und bewirten seit Jahrhunderten die Gäste unserer Stadt. Doch sie schaffen nicht nur Reisenden ein (vorübergehendes) Heim und den Bewohnern Dürens gemütliche Treffpunkte, sondern sind ebenso für Vereine aller Art unentbehrliche Lokalitäten. Sie bieten einen Ort zum Austausch, und auch zur Zurschaustellung von Kuriositäten. In ihnen finden Konzerte und Theateraufführungen statt. Damals wie heute sind sie Ausdruck ihrer Zeit, Teil der Kultur ihrer Stadt und prägen insofern nicht nur die einheimische Bevölkerung, sondern gerade auch die auswärtigen Gäste, die in ihnen verkehren. Und wenn sie sprechen könnten, würden sie bestimmt die eine oder andere Anekdote erzählen…

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  • Stadtmuseum Düren
  • 23.01.2022
  • 11:00 bis 17:00

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Mit dem Projekt „Neue Horizonte. Dürener Migrantinnen erzählen“ geht das Stadtmuseum Düren neue Wege. Zum ersten Mal wird ein Thema mit aktuellem Bezug vorgestellt. 22 Migrantinnen aus zahlreichen Ländern haben ihre Geschichte erzählt. Junge Dürenerinnen führten mehrere Interviews mit den Migrantinnen und erfuhren so mehr über ihre persönliche Geschichte. Dieses Persönliche bildet das zentrale Element der Ausstellung. Die Objekte sind alle persönliche Gegenstände der Teilnehmerinnen, die sie dem Stadtmuseum für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. Dazu gehören Kleidung, Bücher, Geschirr – aber auch Erde aus der Heimat.

Die Ausstellung ist thematisch gegliedert. Neben den Bereichen „Sehnsüchte“, „Sprache“ und „Traditionen“ wurden auch die Themen „Flucht“, „Hoffnungen“ „Alltag“ und „Kulturschocks“ thematisiert. Was vermissen unsere Teilnehmerinnen aus der Heimat? Der Schnee spielt dabei für die einen eine große Rolle, für andere sind es die Altstadthäuser Italiens, die einen besonderen Charme besitzen. Das Begräbnis und die Frage nach einer doppelten Staatsbürgerschaft beschäftigt die Teilnehmerinnen ebenso wie Kulturschocks, die sie bei ihrer Ankunft in Deutschland und in Düren hatten.

Ein kurzes Video mit Begrüßungen in der jeweiligen Landessprache lädt ebenso zum Verweilen ein, wie kurze Audiotexte, die die Teilnehmerinnen selbst gesprochen haben. Dadurch wird zusätzlich der persönliche Charakter unterstrichen.

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  • Stadtmuseum Düren
  • 23.01.2022
  • 11:00 bis 17:00

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