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Im Zentrum der Ausstellung steht das Schloss in der Zitadelle Jülich, das ab 1549 als neue Residenz für den Herzog errichtet wurde. Der italienische Architekt Alessandro Pasqualini schuf einen seinerzeit hochmodernen Bau, der von den Zeitgenossen als so schön und stattlich angesehen wurde, „dass selbst der Kaiser darin hätte wohnen können“. Herzstück der Ausstellung ist eine Teilrekonstruktion des ehemaligen Südportals. Die Ausstellung gibt Einblicke in wichtige Ereignisse aus dem Leben Herzog Wilhelms V. Sein umfangreiches Herrschaftsgebiet, das von Sinzig bis Kleve und von Sittard bis Bielefeld reichte, sowie eine aufwändige Hofkultur führten dazu, dass man Wilhelm V. den Beinamen „der Reiche“ gab.

Außerdem in diesem Museum
31.05.2020 - 20.12.2020
Geschichte

Event details

  • Zitadelle
  • 30.09.2020
  • 11:00 bis 18:00

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Die Ausstellung zeigt die Jagd als einen unerschöpflichen Motivschatz, der Künstler*innen über viele Epochen als Inspirationsquelle diente.

Zwei zeitlich versetzte Ausstellungsstandorte nähern sich dem Thema Jagd auf zweierlei Weise an: Museum Schloss Rheydt befasst sich mit dem repräsentativen Charakter der Jagd; das Museum Zitadelle Jülich hingegen fragt, passend zum Standort der Zitadelle als ehemaliger Herzogsresidenz, verstärkt nach den politischen und historischen Bezügen. Zudem zeichnet die Präsentation hier das Fortleben der Jagdmotivik in der Malerei des 19. Jhd. am Beispiel der Düsseldorfer Malerschule nach.

Außerdem in diesem Museum
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  • Zitadelle
  • 30.09.2020
  • 11:00 bis 18:00

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Die Bombardierung Jülichs am 16. November 1944 und der folgende, mehr als dreimonatige Artilleriebeschuss gehören zu den einscheidensten Ereignissen der Geschichte unserer Stadt. Der vom faschistischen Deutschland heraufbeschworene Weltkrieg kehrte mit aller Härte nach Deutschland zurück: „Die einst so stolze Stadt war wüst und leer“. Jülich gelangte dadurch ebenso wie Düren oder der Hürtgenwald zu trauriger Berühmtheit. Dies wird in zeitgenössischen Fotografien deutlich, die den Krieg, die Zerstörung und das Leben in den Trümmerlandschaften nach Kriegsende dokumentieren. Bedeutende Fotografinnen und Fotografen hielten das zerstörte Jülich in Bildern fest. Zu nennen sind die Amerikanerin Margaret Bourke-White, die die Zerstörung in eindrucksvollen Luftbildern festhielt, oder der Deutsche Hermann Claasen, der symbolträchtige Bilder, etwa des zerstörten Hexenturms, schuf. Diese Fotografien geben uns heute eine Vorstellung von der Wucht des Krieges, regen aber auch dazu an, die Frage nach dem fotografischen Blick zu diskutieren. Daher zeigt das Museum Zitadelle die Ausstellung „BILDGEWALTIG“, in der zahlreiche, aussagekräftige Bilder mit historischen Erläuterungen zu sehen sein werden.

Seit dem 31. Mai ist auch die Ausstellung “ÜBERLEBEN IN JÜLICH – Fotos zu Kriegsende und Neubeginn” des Fördervereins Festung Zitadelle e. V. im Schlosskeller zu sehen. Diese Fotoausstellung wurde mit Unterstützung der Stadt Jülich bisher im Jülicher Straßenraum gezeigt und vermittelte so den direkten Kontrast der Fotos der zerstörten Innnenstadt mit den heute vorhandenen Gebäuden. Die Ausstellung leistet einen wichtigen und anschaulichen Beitrag zu der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Geschehnisse vor 75 Jahren kritisch zu reflektieren und im allgemeinen Bewusstsein zu halten.

Außerdem in diesem Museum
17.05.2020 – 03.11.2020
Geschichte

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  • Zitadelle
  • 30.09.2020
  • 11:00 bis 18:00

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